Qualifikation künftiger Polizei-Landeschefs noch unklar

18. November 2011, 19:00
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Ob Juristen die Landespolizeidirektionen leiten sollen, wird in Arbeitsgruppen entschieden

Linz  - Wenn 31 Sicherheitsbehörden in den Bundesländern zu neun Landespolizeidirektionen zusammengelegt werden, ist vorerst noch unklar, welche Qualifikation die künftigen Landespolizeidirektoren haben sollen. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) stellte in einer Pressekonferenz Freitagabend in Linz fest, das werde aus den Ergebnissen der vier Arbeitsgruppen abzuleiten sein, die seit Donnerstag für die Ausarbeitung von Details der Polizeireform tätig seien.

Ein Direktor, zwei Vertreter

Die künftigen neun Landespolizeidirektionen sollen laut Mikl-Leitner von einem Landespolizeidirektor und zwei Stellvertretern geführt werden. Ob es sich um einen Juristen handeln müsse oder nicht, werde sich noch zeigen. Gerade das Beispiel Oberösterreich zeige, wie schlank die Polizei künftig werden solle: Jetzt seien im Bereich Kriminalität die Sicherheitsdirektion, die drei Bundespolizeidirektionen Linz, Wels und Steyr und das Landeskriminalamt tätig. Künftig werde die Kompetenz in eine einzige Stelle gebündelt. Sie werde auch die einzige Ansprechstelle für die Staatsanwaltschaften sein. (APA)

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