Russland setzt Galileo-Konkurrenten im Orbit aus

4. November 2011, 15:34
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Diesmal klappte es - vor knapp einem Jahr stürzten drei Satelliten ab

Moskau - Russland hat drei Satelliten für sein geplantes Navigationssystem GLONASS ins All geschickt. Eine Rakete vom Typ "Proton" startete dazu am Freitag um 13.51 Uhr MEZ vom Weltraum-Bahnhof Baikonur, wie die russische Raumfahrt-Agentur Roskosmos mitteilte. Die Satelliten sollten am Abend (19.41 Uhr MESZ) in ihre Umlaufbahn gesetzt werden.

Mit GLONASS will Russland dem US-System GPS sowie dem im Aufbau befindlichen europäischen System Galileo Konkurrenz machen. Im Dezember 2010 war ein erster Versuch gescheitert, drei Satelliten ins All zu bringen: Sie stürzten nach dem Aussetzen im All in den Pazifik. (APA/red)


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