ÖBB büßt 1,5 Millionen Euro ein

3. Juni 2003, 09:30
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Kolportierte Streikkosten von vier Millionen Euro nicht abschätzbar - 500.000 Fahrgäste betroffen

Wien - Der zu erwartende Schaden für die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) durch den Streik, "lasse sich derzeit nicht seriös abschätzen", sagte ÖBB-Sprecher Andreas Rinofner am Montag. Einen Richtwert könnten nur die Gesamt-Tariferträge pro Tag darstellen, und die würden 1,5 Mio. Euro betragen.

Die zuvor von Staatssekretär Helmut Kukacka (V) genannten Streikkosten von 4 Mio. Euro würden sich auf die Personalkosten beziehen, die aber ohnehin nicht anfallen, da es keine Lohnfortzahlung für streikende Mitarbeiter geben werde.

Bestreikt wird der operative Personenverkehr bei Bahn und ÖBB-Bussen, wo derzeit rund 6.000 Mitarbeiter beschäftigt seien, der Güterverkehr ist laut ÖBB nicht betroffen. Nicht streiken werde auch das Sicherheitspersonal an den Bahnhöfen. Pro Tag würden rund 3.500 Personenzüge etwa 500.000 Fahrgäste befördern.(APA)

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