Applaus nach der Landung

19. August 2011, 14:05
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Soll man, soll man nicht? Applaudieren nach der Landung ist für manche der krönende Abschluss, für andere einfach peinlich und verzichtbar

Die einen ziehen den Kopf zwischen die Schultern, die anderen machen begeistert mit: beim Applaudieren nach der Landung. Keiner tut es und trotzdem passiert es immer wieder. HolidayCheck.de hat eine Umfrage zum Thema gemacht und knapp 3.000 User befragt, ob sie oder ob sie nicht applaudieren.

Offensichtlich ist die Begeisterung dafür, wieder sicher auf der Erde angekommen zu sein, größer als man glauben möchte. Fast 41 Prozent nämlich geben unumwunden zu, selbstverständlich nach jeder Landung in hemmungslosen Applaus auszubrechen. Dagegen halten jene 30,5 Prozent, die empört jegliche Aktivität in dieser Richtung ablehnen. Grund: Applaudieren nach der Landung ist peinlich.

Wenn die Maschine beim Landeanflug wackelt und schaukelt und man ordentlich im Sitz durchgeschüttelt wir, so animiert dies erstaunlicher weise nur 1,4 Prozent der Befragten dazu, nach der Landung zu applaudieren. Scheinbar ist Angst doch kein so großer Antrieb für den Befreiungsakt am Ende des Flugs.

Viele folgen einfach dem Herdentrieb und klatschen mit, wenn andere das auch tun. 7,3 Prozent oder 216 User geben an nur dann zu applaudieren, wenn dies auch andere tun. Die Frage bleibt: wer hat damit angefangen?

20 Prozent der Befragten zeigen sich zumindest großmütig gegenüber der Reaktion applaudierender Passagiere. Das Klatschen stört sie nicht, aber sie würden sich nie an der kollektiven Freude beteiligen. (red/derStandard.at/19.08.2011)

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