Wiens widriges Wetter sorgt für leere Freibäder

28. Juli 2011, 20:16
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Bisher liegt das Minus bei 25 Prozent, im Juli kamen fast 50 Prozent weniger Gäste

Wien - Wer nicht ins Freibad geht ist nicht allein. Denn das Wetter, dem man als Präfix auch das Wort für ein weibliches Hausschwein verpassen kann, hat Wiens Bädern in der bisherigen Saison einen deutlichen Besucherrückgang beschert. Seit Mai kam demnach fast ein Viertel weniger Gäste in die städtischen Freibäder als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Noch drastischer fällt die Juli-Differenz aus: Wegen des Regens und der kühlen Temperaturen wird laut Bäder-Sprecher Martin Kotinsky der laufende Monat nicht mehr als 660.000 Gäste bringen. Damit waren die Becken um rund die Hälfte weniger frequentiert als im Juli 2010: Damals zählte man nahezu 1,2 Millionen Besucher.

Ins Wasser springen die Menschen dennoch - ins warme. Die Therme Wien steuert im Vergleich zur alten Therme Oberlaa auf den stärksten Sommer seit 1974 zu, sagte Geschäftsführer Edmund Friedl. Das Wetter, das als Alternativpräfix auch das menschliche Gesäß verdient hat, hilft weiter:Bis zum Wochenende hat es maximal 25 Grad. (APA, moe, DER STANDARD Printausgabe, 29.7.2011)

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    Wer jetzt noch schwimmt, muss eine Ente sein

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