"Höllen-Nachbar" nach WLAN-Hack zu 18 Jahren Haft verurteilt

13. Juli 2011, 14:48
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Mann schlich sich ins Netzwerk seiner Nachbarn und gab diese unter anderem als Kinderschänder aus

In den USA wurde ein 49-jähriger Mann zu 18 Jahren Haft verurteilt, weil er sich 2009 in das WLAN-Netzwerk seiner Nachbarn eingeschlichen hatte, um diese unter anderem als Kinderschänder darzustellen. Der in US-Medien als "Nachbar aus der Hölle" bezeichnete Barry A. wollte sich mit seinen mehrfachen Verleumdungsversuchen dafür rächen, dass ihn seine Nachbarn bei der Polizei meldeten, als er den vierjährigen Nachbarssohn auf den Mund geküsst hatte.

Droh-Emails unter falschem Namen

Um seine Nachbarn zu verunglimpfen, hatte der Verurteilte beispielsweise unter falschem Namen Droh-Emails an Politiker wie Vizepräsident Joe Biden verschickt. Außerdem jubelte er der Familie Kinderpornographie unter. Staatsanwalt Timothy Rank rechtfertigte die Höhe des Strafmaßes damit, dass A. durch seine Taten gezeigt hätte, dass er "ein gefährlicher Mann" sei. Zudem habe er bereits in der Vergangenheit Nachbarn über ähnliche Cyber-Attacken terrorisiert. "Über Monate und Monate verursachte er unbegreiflichen psychischen Schaden bei seinen Opfern". (zw)

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Wired

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    "Wi-Fi-Hacking Neighbor From Hell", titelte das US-Magazin Wired

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