Nächstes Jahr zweitägiges Finale

23. Mai 2003, 13:10
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Regeländerung bringt neue Ära: Vorausscheidungsrunde verkleinert das Startfeld

Im Lauf der Jahrzehnte ist der Song Contest zu einer solchen Mammutveranstaltung angeschwollen, dass die European Broadcasting Union (EBU) sich gezwungen sah, die wachsende Zahl teilnahmewilliger Länder nach wechselnden Kriterien zu beschränken. Das führte zu massiver Kritik aus disqualifizierten Ländern - besonders stark war diese im letzten Jahr. Die EBU sah sich gezwungen, das bereits beschlossene Reglement nachträglich umzustürzen - mit dem Ergebnis, dass heuer 26 Länder antreten, so viele wie noch nie.

Da die Veranstaltung allmählich den Rahmen einer mach- und anschaubaren TV-Sendung sprengt, wird ab dem nächsten Jahr daher alles anders sein: Der Song Contest wird auf zwei Tage ausgeweitet, von denen der erste (ein Freitag) einer Vorentscheidung unter den in der EBU vertretenen Nationen gewidmet ist.

In der Hauptrunde am Samstag treten dann die zehn Bestplatzierten sowie die vier größten EBU-Beitragszahler (Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Spanien), denen seit jeher ein Sonderstatus zugestanden wurde, an. (red)

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