Marsch für ein Ende der Diskriminierung

16. Mai 2011, 10:23
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Tag gegen Homophobie wurde zum vierten Mal begangen - Tochter des Staatspräsidenten Raul Castro führte Demo an

Havanna - Mariela Castro, Tochter des kubanischen Präsidenten Raul Castro und Nichte Fidel Castros, hat am Samstag einen Marsch zur Unterstützung von Homosexuellen-Rechten angeführt. Mit der Demonstration in Havanna, an der rund 300 Menschen teilnahmen, soll vor allem die Homophobie auf der sozialistischen Insel bekämpft werden.

Nach der Revolution unter Fidel Castro waren die Homosexuellen in Kuba diskriminiert und unter anderem als KonterrevolutionärInnen verfolgt worden. Erst im vergangenen Jahr hatte Fidel die Verfolgung von Homosexuellen als Fehler eingestanden.

In Kuba wird bereits seit vier Jahren der Tag gegen die Homophobie begangen. Gesetze zur Legalisierung homosexueller Partnerschaften gibt es allerdings nicht. (APA/Ag.)

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    Mariela Castro (zweite von links) ist die Direktorin des Zentrums für Sexuelle Erziehung (Cenesex) und setzt sich seit Jahren für die Rechte von Lesben und Schwulen ein.

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