Generali Bank zieht sich aus Kreditgeschäft zurück

28. April 2011, 15:32
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Wien - Die Generali Bank zieht sich in Österreich aus dem Kreditgeschäft zurück und konzentriert sich auf das Veranlagungsgeschäft. Ab 1. Mai 2011 werden keine Kredite mehr vergeben, bestehende Kunden werden weiter betreut, teilte die Generali Österreich Donnerstagnachmittag mit. Für Finanzierungsfragen stehe ab Mai die Generali FinanzService GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der Generali Bank, zur Verfügung. Dabei werde die Kooperation mit den bestehen Banken-Partnern genutzt.

Die Bank konzentriere sich nun auf Veranlagungen (Einlagen-, Giro und Wertpapiergeschäft) als Ergänzung der Versicherungs- und Vorsorgepalette der Generali-Gruppe. Die Generali Bank habe knapp 6.000 Kreditkunden, hieß es aus der Generali Österreich zur APA. Die Bilanzsumme der Generali Bank lag 2010 bei 865 Mio. Euro, nach 778 Mio. Euro. Der Bilanzverlust hat sich auf 5,3 (11,1) Mio. Euro fast halbiert. Insgesamt hat die Bank rund 68.000 Kunden. Das Gesamtfinanzierungsvolumen betrug 717 Mio. Euro, davon entfielen rund 97 Prozent auf Wohnbaufinanzierungen, heißt es im Geschäftsbericht der Generali Holding Vienna. Die Assets under Management werden mit 242 Mio. Euro beziffert, die Kontoeinlagen mit 371 Mio. Euro. (APA)

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