"Nein Danke reicht nicht"

18. April 2011, 15:21
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Resolution der feministischen Partei: "Die Frauen" fordern sofortigen Atom-Ausstieg

Die Bundesmitfrauenversammlung der deutschen Feministischen Partei "Die Frauen" hat Anfang April anlässlich der Katastrophe in Japan eine Anti-Atom-Resolution verabschiedet. Darin wird die deutsche Bunderegierung aufgefordert, Japan alle erdenkliche humanitäre Hilfe zukommen zu lassen statt sich direkt oder indirekt am neuen Kriegseinsatz in Libyen zu beteiligen.

"Ein freundliches Gesicht und Atomkraft, nein Danke? Das wird nicht ausreichen, selbst wenn Frau Merkel und Herr Westerwelle zu Atomkraftgegnerinnen mutieren und tatsächlich erneuerbare Energien fördern", heißt es in der Resolution. Selbst wenn in Deutschland die Atomkraftwerke in einigen Jahren stillgelegt sein sollten, bleibe das Problem des jahrtausende strahlenden atomaren Mülls ungelöst. "Der Geist ist aus der Flasche und kein noch so raffinierter Trick wird ihn wieder einfangen können."

Die Befürchtung liegt für "Die Frauen" nahe, dass mit der schwindenden Berichterstattung in den Medien auch "die Halbwertszeit der Erinnerung im Volk" kürzer wird und die Politik mit den Atomkraft-Unternehmen so weiter machen könne wie bislang. Die Feministinnen nehmen ihre Kolleginnen der Regierungsparteien in die Verantwortung und meinen, sie hätten versagt und müssten sofort zur Verantwortung gezogen werden. (red)

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