Halbzeit bei Münchner Linux-Migration

15. April 2011, 15:08
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Projekt liegt im Plan - Insgesamt werden 12.000 Rechner der öffentlichen Verwaltung umgestellt

Während sich die einst groß kommunizierten Pläne der Stadt Wien, bei den eigenen Computersystemen zunehmend auf freie Software zu setzen, über die Jahre zu einer regelrechten Farce entwickelt haben, ist man andernorts in solchen Fragen wesentlich erfolgreicher: Wie heise online berichtet, ist die Münchner Linux-Migration nun bei der Halbzeit angekommen, exakt die Hälfte aller zur Migration anstehender System wurden  also mittlerweile auf Linux und andere freie Software umgestellt.

Pläne

Insgesamt sollen in der öffentlichen Verwaltung der Stadt München 12.000 der 15.000 Rechner umgestellt werden. Dieses Vorhaben scheint mittlerweile recht rund zu laufen, allein in den vergangenen drei Monaten wurden 1.000 Systeme auf die freie Softwarekombination migriert.

LiMux

Das Münchner LiMux-Projekt hatte seine Initialzündung bereits im Jahr 2003, war über die Jahre einigen Unbilden ausgesetzt. So kam die Migration immer wieder ins Stocken, dies weil man einfach "naiv gewesen sei", wie man von Seite der Verantwortlichen mittlerweile eingesteht. Nach einer Reorganisation der Pläne scheint nun aber alles glatt zu laufen. (red, derStandard.at, 15.04.11)

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