Stärker als PS3 und Xbox 360 - Wii 2 soll im Juni enthüllt werden

15. April 2011, 10:36
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Neue Nintendo-Konsole mit HD-Grafikleistung soll Ende 2012 auf den Markt kommen

Die Branchenseiten Game Informer und IGN wollen von unabhängigen Quellen erfahren haben, dass die nächste Heimkonsolengeneration des japanischen Herstellers Nintendo bereits Anfang Juni zur Spielemesse E3 vorgestellt werden soll. Eine erste Ankündigung könnte sogar noch bis Mai erfolgen. Der Marktstart des noch namenlosen Wii-Nachfolgers werde aber erst für Ende 2012 erwartet.

Stärker als PS3 und Xbox 360

Den Insidern nach werde die neue Hardware bereits Drittherstellern präsentiert. Die Konsole soll "signifikant" leistungsstärker als die knapp fünf Jahre alten Konkurrenten PlayStation 3 und Xbox 360 sein und damit Spiele ebenfalls in HD darstellen können. Ziel sei es, den Hardcore-Gamer-Markt aufzumischen und die Kernspielerschaft wieder für zurückzugewinnen. Um aber auch Wii-Kunden bei der Stange zu halten, soll die Konsole abwärtskompatibel zu aktuellen Wii-Spielen sein.

Neue Marke

IGN nach könnte Nintendo mit der neuen Konsole eine neue Marke ins Leben rufen, um sich vom Casual-Flair der Wii abzugrenzen. Gegenüber Eurogamer äußerten Analysten ihre Bedenken hinsichtlich des voraussichtlich gewählten Marktstarts. Die Konkurrenzkonsolen von Sony und Microsoft erreichen mit Preisen von 200 bis 300 Euro gerade den Massenmarkt und buhlen mit Move und Kinect um die typische Wii-Zielgruppe. Die Nachfolger für PS3 und Xbox 360 dürften damit noch etwas länger auf sich warten lassen, was den gehandelten Wii-Nachfolger zwischen den Stühlen der alten und neuen Generation stehen lassen könnte.

Wii wird billiger

Die jüngsten Berichte um eine neue Nintendo-Konsole gehen mit aktuellen Meldungen einher, wonach der Konzern im Mai den seit Monaten sinkenden Verkaufszahlen der Wii mit einer Preissenkung auf 150 US-Dollar entgegenzusteuern versuchen wird. Mit der Ankündigung einer neuen Konsole hätte man einen weiteren Grund beim derzeitigen Angebot nachzubessern, um das Kaufinteresse aufrecht zu halten. (zw, derStandard.at, 15.4.2011)

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