"World Invasion": Und zyklisch greift das Alien an

14. April 2011, 13:10
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"World Invasion" versetzt die Logik der "urban warfare" in ein Sci-Fi-Szenario vor postapokalyptischen Ruinen

Zyklisch kehren in Hollywood die Alien-Invasions-Filme wieder: Nach Independence Day (1996) und War of the Worlds (2005) nun also World Invasion: Battle Los Angeles (Regie: Jonathan Liebesman), der sich von seinen Vorgängern vor allem durch fehlenden Innovationsgeist abhebt. 

Schauplatz sind die Straßen von L. A.s schickem Stadtteil Santa Monica, wo die Rettungsmission eines kleinen Trupps aus US-Marines (angeführt vom No-Nonsense-Sergeant Aaron Eckhardt) in die letzte, alles entscheidende Militäraktion übergeht. Der Gegner kommt von weither und verfügt über Kriegswerkzeug, das die US-Army selbst gerne hätte.

World Invasion versetzt die Logik der "urban warfare" in ein Sci-Fi-Szenario vor postapokalyptischen Ruinen. Statt cleverer Zivilisten bleiben hier die Tapferkeits- und Bruderschaftsformeln der Marines entscheidend - was ebenso enervierend ist wie die vorhersehbaren Bahnen, auf denen dieses Katz-und-Maus-Spiel mit einem neokolonialen Feind verläuft. (kam, DER STANADRD - Printausgabe, 14. April 2011)

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    Da oben braut sich was zusammen: Aaron Eckhardt im Sci-Fi-Kriegsfilm "World Invasion".

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