Abrutsch ins Nirvana

13. April 2011, 11:27
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ÖFB-Team büßte nicht weniger als zwölf Plätze ein - Die schlechteste Platzierung seit Mai 2009 - Belgien enorm verbessert

Zürich - Die Niederlagen gegen Belgien und in der Türkei (jeweils 0:2) in der EM-Qualifikation haben sich für Österreichs Fußball-Nationalteam natürlich negativ auf die FIFA-Weltrangliste ausgewirkt. In dem am Mittwoch in Zürich veröffentlichten Ranking fielen die Schützlinge von ÖFB-Trainer Didi Constantini um zwölf Ränge an die 73. Stelle zurück. Das ist die schlechteste Platzierung seit Rang 79 im Mai 2009.

Den größten Sprung nach vorne machten hingegen die Belgier, die durch den Auswärtssieg in Wien und das 4:1-Schützenfest gegen Aserbaidschan um 25 Plätze auf Position 37 vorstürmten und dabei Österreich überholten. Als Nummer eins figuriert weiterhin Welt- und Europameister Spanien vor dem WM-Zweiten Niederlande und Brasilien. Der Rekord-Champion überholte Österreichs kommenden EM-Quali-Gegner Deutschland (3. Juni in Wien), und Argentinien.

Ein früherer Weltmeister, jener von 2006 in Deutschland, kehrte erstmals nach siebenmonatiger Abwesenheit unter die Top Ten zurück. Italien kletterte vom elften auf den neunten Platz. Seit der jüngsten Weltrangliste vor fünf Wochen wurden 124 Länderspiele ausgetragen, wovon 50 als Qualifikation zu den Kontinental-Meisterschaften zählten. Die nächste Rangliste wird am 18. Mai erstellt. (APA)

FIFA-Weltrangliste (Stand 13. April 2011):

1. ( 1.) Spanien 1.857 Punkte
2. ( 2.) Niederlande 1.702
3. ( 5.) Brasilien 1.425
4. ( 3.) Deutschland 1.386 *
5. ( 4.) Argentinien 1.276
6. ( 6.) England 1.163
7. ( 7.) Uruguay 1.094
8. ( 9.) Portugal 1.052
9 ( 11.) Italien 1.019
10. ( 8.) Kroatien 991
11. ( 11.) Norwegen 987
12. ( 10.) Griechenland 985
13. ( 15.) Japan 961
14. ( 14.) Chile 952
15. ( 16.) Ghana 918

weiter:

30. ( 32.) Türkei 795 *
37. ( 62.) Belgien 654 *
73. ( 61.) Österreich 443
107. (100.) Aserbaidschan 288 *
140. (132.) Kasachstan 151 *

* Gegner Österreichs in EM-Qualifikation

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    Das von Didi Constantini trainierte ÖFB-Team kommt nicht und nicht vorwärts.

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