Armee tötet mutmaßlichen Betancourt-Entführer

11. April 2011, 10:15
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Insgesamt sieben Rebellen getötet - Gewehre und Munition beschlagnahmt

Bogota - Kolumbianische Soldaten haben bei Gefechten im Süden des Landes sieben mutmaßliche Kämpfer der linksgerichteten FARC-Guerilla getötet. Unter den Toten sei auch der "Diomedez" genannte Guerillero, der an der Geiselnahme der früheren Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt beteiligt war, teilte die Armee mit. Zu den Gefechten kam es nach Armeeangaben bei einem Einsatz im Dschungel bei Milan im Departamento Caqueta. Gewehre, Munition sowie Verwaltungs- und Kommunikationsmaterial seien beschlagnahmt worden.

Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) kämpfen seit 46 Jahren gegen die kolumbianische Regierung. Die größte Guerillagruppe des Landes zählt Schätzungen zufolge 8.000 Mitglieder. Immer wieder bringt die FARC Menschen in ihre Gewalt. Die prominenteste FARC-Geisel war die Politikerin Betancourt, die 2002 entführt wurde und Mitte 2008 nach sechseinhalb Jahren freigelassen wurde. Dem Verteidigungsministerium zufolge tötete die Armee im März 53 FARC-Kämpfer, mehr als 90 wurden gefangen genommen, und 85 verließen die Guerillaorganisation. (APA/AFP)

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