Operndoppel und Japanreise

8. April 2011, 17:07
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Die Pläne der Wiener Volksoper für 2011/12

Wien - An der Wiener Volksoper ist man zufrieden: Die Auslastung betrug im Vorjahr 82 Prozent, die Einnahmen seien deutlich über dem Plan. Es herrsche Kontinuität, und so soll es auch bleiben. Wobei: Notwendig werdende Veränderungen im bühnentechnischen Bereich könnten Kosten bis zu drei Millionen Euro verursachen. Man wird sehen.

Die kommende Saison wird jedenfalls premierenmäßig mit Wiener Blut von Johann Strauß (ab 9. 9.; Regie: Thomas Enzinger) gestartet - am 15. Oktober kommt dann Salome von Richard Strauss. Bei der Koproduktion mit der Oper Monte Carlo und der Opera Royal de Wallonie Liège wird Marguerite Borie Regie führen.

Auch ein Operndoppel gibt es: So werden Das Wundertheater von Hans Werner Henze und Der Bajazzo von Ruggero Leoncavallo an einem Abend gezeigt (Premiere: 31. 3. 2012; Regie: Thomas Schulte-Michels), Ballettfans erwartet am 2. März 2012 gleich ein Werktrio. Nämlich Carl Orffs Carmina Burana, Debussys Nachmittag eines Fauns und Ravels Bolero.

Zum Musical: Hier wird Stephen Sondheims Die spinnen, die Römer! (15. 12.) zur Aufführung gelangen (Regie: Werner Sobotka); Volksoperndirektor Robert Meyer steht als Pseudolus selbst auf der Bühne. Außerdem präsentiert man eine konzertante Version von Bernsteins Candide (ab 2. März 2012). Schließlich gibt es auch noch Leo Falls Operette Madame Pomapdour als Premiere. Mit Sopranistin Annette Dasch, die auch an dem Japan-Gastspiels im Mai 2012 in Tokio (als Hanna Glawari) mit dabei sein wird. (tos, DER STANDARD - Printausgabe, 9./10. April 2011)

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