Zeitmanagement zwischen Job, Studium und privat

8. April 2011, 16:01
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Wie man potenzieller Überlastung Herr wird

Eine Langzeitstudie zur Belastungssituation von Studierenden der FHWien-Studiengänge der WKW weist berufsbegleitend Studierende als Zeitmanagement-Profis aus.

53 Prozent der Studierenden an der FHWien-Studiengänge der WKW absolvieren ihr Studium neben dem (u. a.) Job. Das bestätige den Trend, dass immer mehr Menschen eine Ausbildung neben dem Job anstreben. "Zu den vier Faktoren Ich, Arbeit, Soziales und Gesellschaft gesellt sich nun auch noch der Faktor Studium", sagt Gudrun Gaedke vom Institut für Personal- und Wissensmanagement der FHWien sowie Leiterin der oben genannten Langzeitstudie.

Es gelte, diese fünf Bereiche im Gleichgewicht zu halten. Denn durch ungünstige Stressbewältigungsstrategien könne dieses aus der Balance geraten und ein Kreislauf ständiger Überlastung und Erschöpfung entstehen", so Gaedke weiter.

Gute Vorbereitung zentral

Vor Studienbeginn ist die gute Vorbereitung das Um und Auf. Viele Studierende unterschätzen oft den zeitlichen wie energetischen Aufwand, den ein Studium neben der Regelarbeitszeit bedeuten kann. Und auch das private Umfeld - Freunde, Familie - sollte während dieser Zeit nicht sehr viel kürzer kommen.

Gaedke rät, alle Personen ins Boot zu holen, die von der Entscheidung wissen sollten. Gaedke: "Von Vorteil ist es, den Vorgesetzten zu informieren und mit ihm die Anforderungen des Studiums und des Jobs zu besprechen. Denn auch der Arbeitgeber profitiert von einem Mitarbeiter, der sich weiterbildet."

Grundsätzlich sei es, so Gaedke weiter, eine große Leistung, Job, Studium und Privates bestmöglich unter einen Hut zu bringen. Hilfreich sei es auf jeden Fall, gemeinsam mit der Familie einen Plan zu erstellen, in dem Freizeit oder gemeinsame Aktivitäten berücksichtigt werden. (red, DER STANDARD, Printausgabe, 9.4.2011)

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