Bombendrohungen gegen Flughäfen per E-Mail

6. April 2011, 11:28
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Angebliche Ziele in mehr als 30 Staaten - Innenministerium: "Keine konkrete Bedrohung zu erkennen"

Im Innenministerium in Wien ist man derzeit bemüht, den Urheber eines E-Mails auszuforschen, in dem in der Nacht auf den 2. April Bombendrohungen gegen österreichische Flughäfen und Airlines sowie gegen Unternehmen in mehr als 30 Staaten geäußert wurden. Entsprechende Medienberichte bestätigte Ministeriumssprecher Rudolf Gollia am Mittwoch.

Das Mail sei über einen Server in den USA versendet worden, sagte Gollia. Eingelangt sei es bei mehreren Polizeidienststellen und im Innenministerium - und zwar in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit. In dem auf Englisch verfassten Schreiben, das mit den Worten "This is not an april 1-joke" (Das ist kein Aprilscherz) beginnt, war  unter anderem auch Großbanken und Medienunternehmen gedroht worden. Die Anschläge würden noch vor dem 8. April verübt werden.

"Wir erkennen keine konkrete Bedrohung", sagte Gollia. Die in dem E-Mail genannten Unternehmen sowie ausländische Polizei- und Verfassungsschutzbehörden seien informiert worden. (APA)

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