Vettel schließt Fahrerstreik nicht aus

3. April 2011, 14:44
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Regeländerungen gefährden die Sicherheit der Fahrer - Red-Bull-Pilot: "Es gäbe viele Möglichkeiten sogar bis zu dem Punkt, dass wir nicht fahren"

Stuttgart - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat einen Fahrerstreik wegen der umfassenden Regeländerungen nicht ausgeschlossen. "Wenn sich eine gefährliche Zuspitzung der Lage ergeben würde, glaube ich, dass wir die Kraft haben, unsere Position durchzusetzen", sagte der deutsche Red-Bull-Pilot in einem Interview der "Welt am Sonntag".

Der 23-Jährige bezog sich auf die vielen Knöpfe am Lenkrad, mit denen während eines Rennens zusätzliche Funktionen aktiviert werden können. "Es gäbe viele Möglichkeiten sogar bis zu dem Punkt, dass wir nicht fahren, wenn eine bedrohliche Situation nicht entschärft oder verändert werden würde."

Vettel zählte beim Saisonstart in Australien vor einer Woche zu den entschiedensten Kritikern etlicher Neuerungen. Der Weltmeister bemängelte erneut, dass der Fahrer jetzt weniger Zeit hat, bei Tempo 300 auf die Strecke zu schauen. "Das könnte ein Sicherheitsproblem werden", sagte er.

"Im Zweifelsfall" würden die Fahrer den "Mund aufmachen" und mit dem Internationalen Automobilverband FIA "vernünftig über eine Lösung reden, ehe es zu so etwas wie einem Streik kommt", signalisierte der souveräne Sieger von Melbourne eine Woche vor dem zweiten Saison-Grand-Prix in Malaysia jedoch Kompromissbereitschaft.

Als Ziel für 2011 nannte der jüngste Formel-1-Champion, dass "der WM-Pokal bei mir zu Hause bleibt". Er wolle den Titel "noch oft gewinnen".(apa)

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    Weltmeister Vettel könnte die Formel-1-Fahrer auf die Barrikaden führen.

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