Uni Wien unter 100 "angesehensten Unis" weltweit

10. März 2011, 08:38
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Harvard, MIT und Cambridge bilden die Top 3

Wien - Die Universität Wien hat es in die erstmals ausgewiesenen "Times Higher Education World Reputation Rankings 2011" unter die 100 "angesehensten Universitäten" weltweit geschafft. Dabei wurde der Ruf von Universitäten in den Bereichen Forschung und Lehrtätigkeit bei mehr als 13.000 Akademikern aus 131 Ländern abgefragt. Top-Uni ist die Harvard University, gefolgt vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der britischen University of Cambridge.

Uni Wien zwischen Platz 91 und Platz 100

Lediglich die Top 50 der Liste werden gereiht, die restlichen Plätze werden aufgrund der geringen Abstände in Zehnergruppen ausgewiesen. Die Uni Wien findet sich dabei auf den Rängen 91 bis 100. Beim "Times"-Universitätenranking vergangenen Herbst, in dem es nicht ausschließlich um die Reputation der Unis ging, war die Uni Wien auf Platz 195 zu finden, die Uni Innsbruck hatte es auf Platz 187 geschafft.

"Das Ranking unter den Top 100 Universitäten weltweit ist ein erfreuliches Ergebnis der Bemühungen der vergangenen Jahre", so Rektor Georg Winckler in einer Aussendung der Uni Wien. Die Berufungs- und Personalpolitik der Vergangenheit tragen Früchte so Winckler weiter. "Nur wenigen österreichischen Unternehmen und Institutionen gelingt es, in ihrem Arbeitsgebiet unter den Top 100 weltweit gereiht zu sein", sagt Winckler.

45 der 100 besten Unis aus den USA

Vor allem amerikanische Universitäten sind im Ranking präsent: 45 von ihnen finden sich unter den 100 renommiertesten Institutionen, allein sieben davon in den Top Ten. Über einen ausgezeichneten Ruf verfügen auch britische Universitäten, neben jener in Cambridge auf Rang 3 und Oxford auf Rang 6 sind zehn weitere Institutionen in den Top-100 gereiht. Als einzige Uni weder aus den USA noch aus Großbritannien hat es Japan in die Top Ten geschafft, die University of Tokyo platzierte sich auf Rang 8. Japan stellt fünf Universitäten unter den Top 100 und lässt damit Kanada, Australien, Deutschland und die Niederlande hinter sich zurück, die mit jeweils vier Einrichtungen in der Liste vertreten sind.

Die Daten des "Reputation Rankings" stammen aus dem im Herbst veröffentlichten "Times"-Ranking, wo insgesamt 13 Leistungsindikatoren zur Bewertung herangezogen wurden, darunter die Einschätzung von Akademikern über die Forschungs- und Lehrleistungen von Universitäten. Dieser Umfrageteil wurde nun für die "World Reputation Rankings 2011" herangezogen. Nach Angaben des "Times Higher Education Rankings" handelt es sich damit um die bisher größte und umfassendste Auswertung akademischer Reputation. (APA/red)


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