So funktioniert Light Peak

24. Februar 2011, 10:47
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Apple führt Intels High-Speed-Schnittstelle in neuen MacBook Pros unter dem Namen Thunderbolt ein

Wie bereits zuvor vermutet, hat Apple Intels High-Speed-Schnittstelle Light Peak unter dem Namen Thunderbolt in den neuen MacBooks eingeführt. Wie die neue Schnittstelle funktioniert und was sie kann hat Intels Light Peak-Marketing Director Jason Ziller im Rahmen des Intel Developer Forums präsentiert.

Gleichzeitiger Video-Stream und Filetransfer

Über Light Peak können verschiedene Protokolle gleichzeitig in beide Richtungen übertragen werden. Kompatible Geräte lassen sich in einer Kette miteinander verbinden. Die Demonstration zeigt einen Desktop-Rechner, die über ein Light Peak-Kabel mit einem Storage Server verbunden ist. Der Server ist via Light Peak an einen Fernseher angeschlossen, der wiederum mit einer Docking Station verbunden ist.

Dabei wird ein Blu-ray-Video über den Server auf den Fernseher gestreamt, gleichzeitig werden über dasselbe Light Peak-Kabel Daten vom Speicher auf den Rechner übertragen. Die Datentransferrate betrug bei der Demo-Installation 776 MB/s. An die Docking Station lässt sich zudem ein USB-Stick anschließen, der auch vom PC erkannt werden würde. Light Peak erlaubt eine Bandbreite von 10 Gbit/s. In Zukunft soll diese noch weiter gesteigert werden.

Ein Kabel für Alles

Voraussetzung für eine derartige Installation ist, dass alle Geräte über den Light Peak-Anschluss verfügen. Eine andere Möglichkeit wäre, wenn vorerst nur der Computer über Light Peak (bzw. Thunderbolt) verfügt, den Rechner an einen Hub anzuschließen, der mit herkömmlichen Anschlüssen ausgestattet ist, wie bei 9to5Mac als Beispiel genannt wird. Der Computer wäre dann nur mit einem einzigen Kabel mit diesem Hub verbunden, an den sich Peripherie-Geräte und externe Speicher anschließen lassen. (red)

 

  • Light Peak-Demo
    screenshot

    Light Peak-Demo

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