Sprunghafter Anstieg bei EZB-Ausleihungen

17. Februar 2011, 11:34
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Rätselraten um die Höhe der Liquiditäts-Beschaffung von Banken - Über Nacht von 1,2 auf 15,8 Mrd. Euro gesprungen

Frankfurt - Die Ausleihungen der Geschäftsbanken des Euroraums bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sind am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Ende Juni 2009 gestiegen. Die Ausleihungen der Banken über die Spitzenrefinanzierung erhöhten sich sprunghaft von rund 1,2 Mrd. Euro am Vortag auf 15,8 Mrd. Euro. Dies teilte die EZB am Donnerstag mit.

Die EZB kommentierte den Anstieg nicht. Am Markt war zunächst unklar, ob es sich tatsächlich um einen erhöhten Bedarf oder einen Fehler handelt. Weitere Anzeichen für Verspannungen waren an den Märkten zunächst nicht erkennbar. Die Einlagen der Banken sanken unterdessen auf rund 14,7 (Vortag: 17,9) Mrd. Euro.

Grundsätzlich spiegeln die Einlagen und Ausleihungen Spannungen im Handel der Banken mit kurzfristiger Liquidität wider. Generell meiden die Banken jedoch die Möglichkeit, direkt bei der EZB über Nacht Einlagen oder Ausleihungen zu tätigen, da die Zinssätze für diese Geschäfte ungünstig sind. (APA)

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    Spurensuche bei EZB: Die Ausleihungen der Geschäftsbanken sind enorm angestiegen - Erklärung gibt's dafür noch keine.

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