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15. Februar 2011, 19:32
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Vortrag vom Ergründer der Wissensgesellschaft

Experten üben heutzutage großen Einfluss auf Entscheidungen in Politik und Alltag aus, die Kluft zwischen jenen, die wissenschaftliche Expertise besitzen, und der Mehrheit der Bürger wächst. Diesem ungleichen Verhältnis geht Nico Stehr, Kulturwissenschafter und Wissenssoziologe von der Zeppelin-Universität Friedrichshafen, am 14. März bei einer Hedy Lamarr Lecture der Akademie der Wissenschaft nach.

Der Titel des Vortrags lautet Moderne Sklaven oder die Symmetrie von Macht und Wissen: Ein Mythos?". Stehr, 1942 in Berlin geboren, prägte 1986 mit einem gemeinsam mit Gernot Boehme verfassten Buch den Begriff "Wissensgesellschaft". Der ehemalige Inhaber der Paul-Lazarsfeld-Professur an der Universität Wien lehrte und forschte in Kanada und den USA und beschäftigte sich zuletzt mit Klimafragen. (red)

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    foto: standard/heribert corn
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