Pleiten nehmen weltweit ab

15. Februar 2011, 17:42
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Niveau bleibt hoch, viele negative Ausreißer

Wien - Die internationale Pleitenkurve zeigt heuer nach unten, das Insolvenzniveau bleibe aber ungebrochen hoch. Davon geht der Kreditversicherer Prisma aus, deren Mutterkonzern Euler Hermes eine entsprechende neue Analyse vorlegt. Nach zwei Rekordanstiegen ging die Zahl der Insolvenzen im Vorjahr um vier Prozent zurück. Für das laufende Jahr zeichne sich ein Minus von fünf Prozent ab.

Bedrohlich sei die Lage in Griechenland: Prisma rechnet mit 20 Prozent mehr Konkursen. Positive Trendumkehr gebe es in Deutschland mit einem Rückgang von 4,6 Prozent. In Italien stehe die Erholung auf wackeligen Beinen, Stagnation wird erwartet. Gut unterwegs bis auf die Ausreißer Russland und Tschechien sei Osteuropa. In Ungarn drohe 24 Prozent weniger Firmen die Pleite. (vk, DER STANDARD, Printausgabe, 16.2.2011)

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