67 Millionen für Ecclestone

13. Februar 2011, 17:26
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BayernLB soll selbst hinter Zahlungen stecken

Frankfurt - Die BayernLB steht möglicherweise selbst hinter den Millionen-Zahlungen an ihren inhaftierten Ex-Vorstand Gerhard Gribkowsky. Die Landesbank habe 2006 beim Verkauf ihrer Formel-1-Anteile an den Finanzinvestor CVC insgesamt 67 Millionen Dollar an den Chef der Rennserie, Bernie Ecclestone, und an eine seiner Firmen gezahlt, berichtete die Süddeutsche Zeitung.

Im Umfeld der Bank gehe man davon aus, dass Ecclestone den größten Teil der Millionen dann in den folgenden Jahren an Gribkowsky weitergeleitet habe. Gribkowsky war Anfang Jänner wegen des Verdachts der Bestechlichkeit verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft München wirft ihm vor, beim Verkauf der Formel-1-Vermarktungsrechte 50 Mio. Dollar kassiert zu haben. (Reuters, DER STANDARD, Printausgabe, 14.2.2011)

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