Postgewerkschaft über Innenministerium verärgert

10. Februar 2011, 12:22
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Gewerkschaft kritisiert "diskriminierende Aussagen"

Wien - Die Postgewerkschaft ist über Andeutungen aus dem Innenministerium erbost, wonach das Projekt "Postler zur Polizei" an der mangelnden Qualität der Postbeschäftigten schwächelt. "Ich verwehre mich massiv gegen diese diskriminierende Aussagen", so der oberste Postgewerkschafter Helmut Köstinger.

Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) nehme das Programm nicht ernst genug und versuche nun die Fehler auf andere abzuschieben. Köstinger mutmaßt, dass Fekter vielleicht gar kein Interesse mehr habe, das Projekt weiter zu führen. Dass rund jeder zweite Postler am Aufnahmetest scheitert führt Köstinger darauf zurück, dass Mitarbeiter teilweise bisher kaum mit EDV zu tun hatten, aber nun plötzlich bestens mit dem Computer vertraut sein sollen. (APA)

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