Inplacement-Stiftung soll Pflegemangel eindämmen

7. Jänner 2011, 17:17
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Salzburg - 100 Stellen im Pflegebereich seien ab 2012 nicht mehr besetzbar, weil es an Fachkräften mangle, beschreibt Landeshauptmannstellvertreter David Brenner den Pflegenotstand in Salzburg. Eine Implacement-Stiftung soll Abhilfe schaffen und jährlich 60 Diplompflegekräfte ausbilden.

Der Ausbildungsverbund von Land und Stadt Salzburg, den Salzburger Landeskliniken, der Diakonie und dem Arbeitsmarktservice (AMS) startet im März den ersten Kurs. Die Stiftung ermögliche Arbeitslosen sowie Wiedereinsteigern, die dreijährige Ausbildung zum Diplompfleger in einer Einrichtung zu absolvieren. Während der Ausbildung erhalten die Teilnehmer Schulungsarbeitslosengeld oder die Deckung ihres Lebensunterhalts in der Höhe von mindestens 555 Euro vom AMS und 200 Euro Stipendium vom Praktikumsbetrieb, der auch die Ausbildungskosten übernimmt. Nach der Ausbildung würden die Teilnehmer von der Einrichtung übernommen werden - mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1800 und 2200 Euro brutto.

Ziel sei es, mit dem Ausbildungsangebot zusätzliche Anreize zu schaffen, den Pflegeberuf zu ergreifen, und gerade ältere Arbeitnehmer anzusprechen, erklärt Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. (ruep, DER STANDARD-Printausgabe, 8./9.1.2011)

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