Servus TV: Zwei neue Satkanäle für Deutschland

21. Dezember 2010, 18:33
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Werbefenster deutscher Privatsender sind die schärfste Konkurrenz für den ORF - Dietrich Mateschitz startet in die Gegenrichtung Servus-Werbefenster für Deutschland - In Berlin soll für ihn auch der "Kurier"-Chef werken

Wien - Zwei zusätzliche Plätze auf Astra-Satelliten hat der Privatsender von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz gemietet: "Servus TV HD Deutschland" hoch aufgelöst und "Servus TV SD Deutschland" in herkömmlicher Bildqualität.

Wofür die Verdoppelung? Servus-Geschäftsführer Martin Blank auf STANDARD-Anfrage: "Das ist der Servus-TV-Extra-Feed für Deutschland, um auch deutsche Werbekunden in den Programm-Feed einzubinden. Ein Extraprogramm für Deutschland ist zunächst nicht angedacht." RTL, ProSieben, Sat.1 & Co strahlen ihre Programme seit den 1990er-Jahren doppelt aus: einmal für Deutschland mit deutschen Werbespots, einmal mit Werbeplatz für Buchungen in Österreich, etwa bei ProSieben, Sat.1 auch mit Programmteilen für Österreich. Nun marschiert Mateschitz in die Gegenrichtung.

Brandstätter und Hardenberg

Der wöchentliche "Talk im Hangar" kommt schon einmal monatlich aus dem Atrium des Berliner Standorts der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Kurier"-Chefredakteur Helmut Brandstätter, früher Chef des ORF-Report und von n-tv, soll den Talk Anfang 2011 mit Tita von Hardenberg, früher mit "Polylux" in der ARD, moderieren. "Wir werden das künftig im Wechsel mit dem anderen Moderatorenpaar machen", erklärt Hardenberg. Brandstätter, der den Talk schon moderierte, sieht das nicht so fix. Hardenberg produziert für Arte das Musikmagazin Tracks und das Auslandsjournal "Yourope". (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 22.12.2010)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Didi Mateschitz.

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