"Science Slam": Wissenschafter im Kaffeehaus

23. November 2010, 23:44
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Nach dem Vorbild eines Dichterwettstreits, "Poetry Slams", findet am 30. November in Wien der erste "Science Slam" statt. Ähnlich wie beim Wettbewerb "FameLab" sollen Studenten und Forscher aller Fachrichtungen ihr Thema in wenigen Minuten unterhaltsam und vor allem verständlich vor Publikum präsentieren. Nur stehen sie nicht auf einer Bühne, sondern in einem Kaffeehaus. Initiator der Veranstaltung ist Bernhard Weingartner, der "FameLab"-Sieger 2008. Er wird dabei vom Zentrum für Innovation und Technologie (ZIT) unterstützt.

So wie bei "Poetry Slams" Dichter versuchen, das Publikum für sich zu begeistern, sollen bei "Science Slams" junge Wissenschafter in wenigen Minuten die Zuhörer von ihrem Thema überzeugen. In Deutschland haben sich in Uni-Städten "Science Slams" etabliert.

In Wien werden beim ersten Wettstreit sechs Kandidaten ihr Thema präsentieren. Vier davon stehen fest: die Medizinerin Jolanta Siller-Matula, die Aerosolphysikerin Tamara Pinterich, der Elektrotechniker Sebastian Watzinger und der Politikwissenschafter Roman Pfefferle. Für ihren Vortrag haben die Teilnehmer maximal acht Minuten Zeit. Am Ende bewertet das Publikum, wer das packendste Thema, die verständlichste und unterhaltsamste Präsentation auf die Bühne gebracht hat. Dabei soll es pro Tisch nur ein Voting geben, um die Gespräche im Publikum zu fördern (20.00, im Cafe Aera, 1., Gonzagagasse 11, Eintritt frei). (APA, red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24. November 2010)

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