Hypo Niederösterreich scheitert an Leipzig

20. November 2010, 22:29
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Knappe Heimniederlage besiegelt das Ausscheiden aus der Champions-League - Startplatz im Cupsieger-Bewerb als Trostpflaster

Maria Enzersdorf - Hypo Niederösterreich hat das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Hauptrunde der Handball-Champions-League gegen den HC Leipzig verloren. Der österreichische Serienmeister unterlag den Deutschen am Samstag vor Heimpublikum 20:23 (12:11) und blieb damit in Gruppe B auf dem dritten Platz. Damit wechselt der achtfache Meistercupgewinner in den Cupsieger-Bewerb und spielt dort im Februar im Achtelfinale weiter.

In der Anfangsphase lagen die Gastgeberinnen stets mit ein, zwei Toren in Führung. Den erstmaligen Rückstand von 6:7 steckten die Niederösterreicherinnen jedoch gut weg und zogen ihrerseits in der Folge auf 10:7 bzw. 12:9 davon. Bis zur Pausensirene schmolz der Vorsprung aber wieder auf lediglich einen Treffer. Vor allem Torfrau Olga Sanko war mit 16 abgewehrten Bällen Garant für den zwischenzeitlich positiven Ausgang.

Nach Wiederbeginn übernahmen aber die Deutschen das Kommando und lagen ihrerseits stets voran. Mit Eigenfehlern und Schwächen im Abschluss verbaute sich Hypo des öfteren die Möglichkeit zum möglichen Ausgleich. In der Schlussphase ließ Leipzig nichts mehr anbrennen und brachte den zumeist zwei, drei Tore betragenden Vorsprung sicher über die Zeit.

Gruppensieger wurde der spanische Vertreter Itxako Navarra, der am Samstag gegen Debrecen im sechsten Spiel den fünften Sieg feierte. Für Hypo waren ein Auswärtssieg in Leipzig und der Heimerfolg gegen Schlusslicht Debrecen zu wenig.

Hypo-Chefcoach Martin Matuschkowitz reagierte enttäuscht auf die Niederlage und machte dafür vor allem zu viele Eigenfehler verantwortlich. "Die Enttäuschung ist groß. Wir haben relativ lange mitgespielt, dann sind einfach zu viele Fehler passiert. Entscheidend waren die vielen technischen Fehler", erklärte Matuschkowitz. Zudem vermisste er Geduld im Angriffsspiel und vermutete, dass einige Spielerinnen vielleicht übermotiviert gewesen seien.(APA/red)

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