Neuester Vorfall: Gefährliche Drohung und Nichtbeachten des Betretungsverbotes

3. Jänner 2012, 12:14

Vor allem in der Zeit vor dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und den anschließenden 16 Tagen gegen Gewalt häufen sich auf dieStandard.at Statistiken, ExpertInnen-Meinungen und PolitikerInnen-Statements zu dieser Problematik. Doch trotz Aktionstagen und Kampagnen müssen wir eigentlich das ganze Jahr auf den Chronik-Seiten von brutalen Übergriffen auf Frauen lesen - weil Gewalt gegen Frauen Alltag ist.

Entgegen unserer bisherigen Blattlinie, Chronikales auszusparen und auf die Hintergründe von physischer und struktureller Gewalt zu fokussieren, berichten wir in unserer Reihe "365 Tage gegen Gewalt an Frauen" auch über Tatbestände. Obwohl auch an dieser Stelle nicht alle Formen von Gewalt an Frauen sichtbar werden, informieren wir dennoch knapp und sachlich zumindest über einen Teil des alltäglichen Ausmaßes und holen abstrakte Statistiken auf den Boden der faktischen Realität, die bei jeder Fünften leider zuschlägt. (red)

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foto: diestandard.at

Tatbestand: Gefährliche Drohung, Sachbeschädigung und Nichtbeachten des Betretungsverbotes

Tathergang: 25-Jähriger trat Wohungstür ein und wurde gegen Ehefrau gewalttätig. Frau wurde zudem per SMS mit dem Umbringen bedroht.

Täter: Ehemann

Tatort: Wiener Neustadt

Tatzeitpunkt: 03.01.2012

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