Gesellschaften im Wandel und die Rolle der Frau

23. November 2010, 11:41
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Krise, Frieden, Wiederaufbau: Wie Frauen auf das erlebte Leid reagieren, wird im ega diskutiert

Frauen führen nur selten Krieg, und sind meist diejenigen, welche die Folgen zu tragen haben. Der Weltbevölkerungsbericht 2010 befasst sich unter anderen mit dem Thema der geschlechterspezifischen Gewalt, einschließlich Vergewaltigung, ein grausames aber immer häufiger auftretendes Instrument der Kriegsführung. Familien werden auseinandergerissen, zurück bleibt meist eine zerrüttete Gesellschaft.

In der heutigen Kriegsführung kämpfen Gegner innerhalb eines Landes um die Macht. Zur Gewinnung der Herrschaft ist jedes Mittel "akzeptabel", essentiell dabei ist nur, Frauen, Mädchen, Männer und Jungen - also die Zivilbevölkerung, psychisch, physisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich zu schwächen und ihren Willen zu brechen.

Im ega: frauen im zentrum wird kommenden Mittwoch darüber diskutiert, wie Frauen auf das erlebte Leid reagieren, wie sie versuchen diese Verletzungen zu heilen und gleichzeitig darum bemüht sind für sich, ihrer Familien sowie für die Gesellschaft einen Neuanfang zu bewerkstelligen, sodass die Gemeinschaft zur Normalität zurückkehren kann. 

Mit Sebastian Schublach, Bereichsleiter Internationale Politik - Renner-Institut; Natalie Plhak, Österreichische Gesellschaft für Familienplanung und Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für Umwelt und globale Entwicklung; Moderation: Peter Stania, Direktor des Internationalen Instituts für den Frieden. (red)


Termin

Mittwoch, 24. November, 19.30 Uhr
Femmes Globales "Krise, Frieden, Wiederaufbau: Gesellschaften im Wandel und die Rolle der Frau" 

Anmeldung bitte unter Tel.: 01 589 80 - 423 / E-Mail

Link

ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

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