Sofia lenkt ein: South-Stream-Abkommen mit Russland

13. November 2010, 18:29
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Gazprom-Chef unterzeichnet im Beisein Putins zwei Vereinbarungen in Sofia

Sofia - Die bulgarische Regierung hat ihre Bedenken zum russisch-italienischen Gasprojekt South Stream zurückgenommen. Während eines Besuchs von Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin am Samstag in Sofia unterzeichneten Gazprom-Chef Aleksej Miller und die zuständigen bulgarischen Vertreter zwei Abkommen über das Projekt, das als Konkurrenz für die EU-unterstützte Nabucco-Pipeline gilt.

Bulgariens Beteiligung an South Stream war zusammen mit weiteren zwei Projekten mit Russland vom neuen bürgerlichen Regierungschef Bojko Borissow Mitte 2009 auf Eis gelegt worden. Die Abkommen sind Grundlage für ein Gemeinschaftsunternehmen, das das South-Stream-Projekt auf bulgarischem Staatsgebiet umsetzen soll. Über die Gaspipeline zwischen Russland und Italien soll Südeuropa mit Erdgas versorgt werden. Das Projekt hat einen Wert von etwa 25 Milliarden Euro. An dem Gemeinschaftsunternehmen mit Sofia würden der russische Konzern Gazprom und Bulgariens Energie-Holding zur Hälfte beteiligt. (APA)

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    Borissow, Putin und sein Gastgeschenk, ein bulgarischer Schäferhund.

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