Puppe verschreckt Litauer

11. November 2010, 11:03
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Chinesen entschuldigen sich für Produktionsfehler

Vilnius - Das Auftauchen von hermaphroditischen Spielzeugpuppen hat in Litauen für Aufsehen gesorgt. Die Kinderschutzbehörde in Vilnius legte den Fall am Mittwoch jedoch ad acta, nachdem sich die chinesische Herstellerfirma für den "Produktionsfehler" entschuldigt hatte. Es habe für derartige Puppen keine extra Bestellung aus Litauen gegeben, hieß es in einem Brief nach Vilnius.

Besorgte Eltern hatten im September eine in einem Geschäft in Kaunas gekaufte, weibliche Spielzeugpuppe mit unter dem Röckchen verborgenen männlichen Geschlechtsmerkmalen an das Büro der Kinder-Ombudsfrau geschickt. Im Zuge der Ermittlungen stellte die Behörde fünf weitere, augenscheinlich transsexuelle Puppen sicher und ließ diese vorsorglich vernichten.

"Solche Puppen sollten keinesfalls in Kinderhände geraten. Deshalb rufe ich die Importeure auf, künftig sorgfältiger bei der Auswahl ihrer Ware zu sein. Obwohl ich davon ausgehe, dass im konkreten Fall niemand böse Absichten hatte, wünsche ich nicht, dass sich derartige Geschichten wiederholen", zitierte die Nachrichtenagentur BNS Kinder-Ombudsfrau Edita Ziobiene. (APA)

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    Chinesische Firma entschuldigt sich: Produktionsfehler.

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