Elternverbände unterstützen Bildungsvolksbegehren

8. November 2010, 11:46
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Präsidenten wollen "Widerstand" gegen Verländerung des Schulwesens leisten

Die Präsidenten des Bundesverbandes der Elternvereine haben in einer gemeinsamen Erklärung die Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens von Hannes Androsch angekündigt. Bildungspolitik dürfe nicht länger ein "Ort parteipolitisch motivierter Machtspiele sein", sagten Theodor Saverschel vom Bundesverband und Stefan Mendahus vom Hauptverband Katholischer Elternevereine. 

Die Elternverbände wollen demnach die "Verländerung" des Schulsystems - also die Verschiebung aller Lehrerkompetenzen auf Länderebene, wie sie dem niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll vorschwebt - verhindern und "energischen Widerstand" leisten. "Als Demokraten schätzen wir die unverzichtbare Rolle der Parteien, aber zugleich treten wir dafür ein, dass nicht alles dem parteipolitischen Kalkül unterworfen sein darf", heißt es in der Presseaussendung. Mithilfe des Bildungsvolksbegehrens wollen sie die "Stimme der Zivilgesellschaft lauter vernehmbar machen". (red, derStandard.at, 8.11.2010)

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