Stellvertreterkrieg hinter vorgehaltener Wand

8. November 2010, 11:57
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Ob Liebesbeweis oder Beleidigung: Graffiti sind keine Frage des Alters - Ein geführter Rundgang

Dort stehen bleiben, wo andere vorbeigehen. Den Blick dahin richten, wo andere nicht hinsehen. Das lesen, was andere mühsam von Häuserwänden wischen: Beim Public Walk mit Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Thomas Northoff bekommen die sogenannten "Schmierereien" eine neue Perspektive. Eine Ausdrucksform, die tabulos und grenzenlos die Wünsche, aber auch den Hass der Menschen offenbart.

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foto: d.neubacher/derstandard.at

An den vielen Stationen des Rundgangs befinden sich Texte an Wänden und Stadtmobiliar, deren Motivation meist nicht in Vandalismus, sondern in der Verbreitung einer Botschaft besteht.

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