Fairnesspreis für Wirtschaftsforscher Fehr

1. November 2010, 10:54
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Vorarlberger forscht zu Bedeutung von Kooperation in der Wirtschaft

Frankfurt - Der österreichische Wirtschaftsforscher Prof. Ernst Fehr von der Universität Zürich ist mit dem "Deutschen Fairness Preis 2010" geehrt worden. Der 54 Jahre alte Ökonom habe das Bewusstsein für die Bedeutung von Kooperation und Fairness in der Wirtschaft maßgeblich gestärkt, begründete das Kuratorium der in Frankfurt sitzenden Fairness-Stiftung am Samstag die Vergabe.

Der gebürtige Vorarlberger Fehr ist Leiter des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich. Seine Arbeiten machten deutlich, "dass der Mensch bei wirtschaftlichen Entscheidungen nicht nur eigennützigen Interessen folgt", erklärte die Stiftung. Werde Fairness als Motivation des Menschen unterschlagen, komme es zu Fehlentscheidungen.

In früheren Jahren hatten unter anderem der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter und der Gründer der dm-Drogeriemärkte, Götz Werner, den undotierten Preis erhalten. (APA)

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    Ernst Fehr darf sich über die Ehre freuen.

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