Twitter: Eine Woche - relativ - freies "Hacken"

24. Oktober 2010, 15:18
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Microblogging-Anbieten gibt Angestellten Raum für eigene Projekte - Erfolgreiches Modell für Google und andere

In vielen klassischen Unternehmen gehört es wohl zu den schlimmsten Vorstellungen überhaupt: Dass die eigenen Angestellten eine gewisse Zeit lang ihre angestammten Aufgaben zur Seite legen und an gänzlich anderen Projekten arbeiten. Und doch erfreut sich dieses Modell zunehmender Beliebtheit, gerade Google hat hier mit seiner "20-Prozent-Zeit", aus der zahlreiche Innovationen für die Firma entstanden sind, gezeigt, welch anregenden Faktor ein solcher Freibrief darstellen kann.

Hackweek

Eine Kultur, die man nun auch bei dem Microblogging-Service Twitter fördern will: Vom 22.-29. Oktober sollen sich die EntwicklerInnen auf frei gewählte Projekte fern ihrer eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Das konkrete Konzept einer solchen "Hackweek" hatte vor einigen Jahren der Linux-Spezialist Novell eingeführt.

Zusammenführen

Thematisch grenzt man das Ganze natürlich trotzdem auf Innovationen rund um das eigene Service ein. Am Ende der Woche sollen die Ergebnisse dann zusammengetragen und überprüft werden, welchen Experimenten man für künftige Versionen der eigenen Software weiter nachgehen will. (apo, derStandard.at, 24.10.10)

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  • Die Ankündigung der Twitter Hackweek.
    grafik: twitter

    Die Ankündigung der Twitter Hackweek.

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