"Was Altes, was Neues, was Geborgtes und was Blaues"

12. Oktober 2010, 11:00
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Schwerpunkt des Festivals: Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und ihre rechtliche Absicherung

Im 7. Jahr ihres Bestehens widmen sich die lesbischen.film.tage Graz in diesem Jahr erneut aktuellen Themen: Frei nach dem Hochzeitsbrauch "Was Altes, was Neues, was Geborgtes und was Blaues" liefert le.f.t 2010 einen Diskussionsbeitrag zur rechtlichen Absicherung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

Passend zur Ausstellung "l[i]eben - uferlos und andersrum" (siehe Wochenplanerin) werden Filme gezeigt, die gängige Wahrnehmungen von Lesben und anderen queeren Menschen infrage stellen. Unterstützung kommt dabei vom Kunst- und Kulturverein Gundl, der unter dem Motto "was Geborgtes" die schwule Komödie "Queens" (2005) für das Programm nominiert hat.

Weiters macht sich le.f.t auf die Suche nach "was Altem" und zeigt mit "Desert Hearts" (1985) einen der ersten lesbischen Kinofilme mit Happy End. "Was Neues" und packende Spannung verspricht "The Owls" (2010) (siehe Wochenplanerin), ein experimenteller Thriller rund um Generationenkonflikte und "Older Wiser Lesbians".

le.f.t. 2010 wird präsentiert von Uma Höbel, Martina Kump und Eva Kuntschner und ist eine Kooperation mit dem Büro der Erinnerungen und dem Kunst- und Kulturverein Gundl. Veranstaltungsort ist das Filmzentrum im Rechbauerkino (sofern nicht anders angegeben), für Kulturpass-Inhaber/innen wird ein Ticket-Kontingent zur Verfügung gestellt.

Der Eröffnungsempfang von le.f.t und dem Büro der Erinnerungen gibt Gelegenheit zum freien Eintritt in die Ausstellung l[i]eben - uferlos und andersrum. (red)


Links

le.f.t - lesbische.film.tage graz

14.10.-16.10.2010
Eröffnungsempfang: 14. Oktober, 17 Uhr
Volkskundemuseum, Heimatsaal, Paulustorgasse 13, 8010 Graz

Eröffnung der Filmtage: 14. Oktober, 19.30 Uhr
Filmzentrum im Rechbauerkino, Rechbauerstraße 6, 8010 Graz

STANDARD-Gewinnspiel

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    foto: lesbische.film.tage graz logo
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