"Unity": Ein Blick in die Ubuntu-Zukunft

1. November 2010, 14:53
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Neues Interface glänzt mit durchdachten Konzepten - "Kinderkrankheiten" unübersehbar - eine Ansichtssache

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screenshot: andreas proschofsky

Auch wenn der ursprüngliche - und für viele damals unerwartete - Hype rund um Netbooks mittlerweile spürbar abgeflaut ist, so ist dies doch gerade für Linux-Distributionen weiterhin ein durchaus relevanter Bereich. Immerhin ist das freie Betriebssystem hier - im Vergleich zum klassichen Desktop-Markt - aufgrund seiner großen Wandelbarkeit deutlich überrepräsentiert.

Motivationen

Eine Nische, die auch Ubuntu gezielt bedient, die Motivation dahinter hat der Community-Manager der Distribution, Jono Bacon, erst unlängst im Interview mit dem WebStandard folgendermaßen umrissen: "Es ist ein echter Markt, einer in dem die Distributionen Geld machen". Für das noch immer weitgehend vom Privatvermögen des Software-Milliardärs Mark Shuttleworth abhängige Projekt also ein durchaus logischer Investitionsbereich.

Unity

Bereits seit einigen Release gibt es denn parallel zur klassischen Ubuntu-Release immer auch eine eigene Netbook-Ausgabe. Mit Ubuntu 10.10 wird hier nun aber alles anders: In Form von "Unity" hat das hinter der Distribution stehende Unternehmen Canonical eine vollständig neue Oberfläche für die eigene Software geschrieben.

Ausblick

Doch damit noch nicht genug: Unity soll bereits mit Ubuntu 11.04 auch das Interface für die "normale" Desktop-Ausgabe bilden, insofern taugt der Blick auf die aktuelle Netbook-Release auch als eine Vorschau in die weitere Zukunft der Distribution. Einschränkend sei allerdings darauf hingewiesen, dass für die Desktop-Edition noch einige konzeptionelle Änderungen an Unity vorgenommen werden sollen, das Folgende also keineswegs 1:1 in "Natty Narwhal" landen wird.

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