#163: Hiob

    1. Oktober 2010, 14:34
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    „Literatur im Film muss mehr sein als die Bebilderung einer literarischen Vorlage.“ (Michael Kehlmann)

    Michael Kehlmanns legendäre Verfilmung von Joseph Roths Roman „Hiob“: Im Ghetto von Zuchnow, im russischen Teil Galiziens, lebt der fromme Jude Mendel Singer mit seiner Frau Deborah und seinen Kindern Miriam, Schemarjah und Jonas. Mendel vermittelt den Knaben der jüdischen Gemeinde die Kenntnis der Bibel. Da wird ihm ein viertes Kind geboren, Menuchim, ein krankes, schwächliches Wesen. Die beiden älteren Söhne müssen zum Militär. Während es Jonas nichts ausmacht, dem russischen Militär zu dienen, flüchtet Schemarjah über die Grenze nach Österreich, was die gesamten Ersparnisse der Familie aufzehrt. Schließlich gelingt Schemarjah die Flucht nach Amerika. Als er Fuß gefasst und etwas Geld gespart hat, benachrichtigt er seine Eltern, dass er sie und seine Geschwister nach Amerika holen will. Doch Jonas will beim Militär bleiben und Menuchim darf nicht mit, denn Kranken ist die Einreise in die Vereinigten Staaten verboten. Schweren Herzens lässt Mendel Singer Menuchim zurück und reist mit der restlichen Familie in die Neue Welt.

    Regie: Michael Kehlmann


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