Bremen mit guten Karten in Genua

23. August 2010, 15:55
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Werder Bremen kämpft mit Prödl und Arnautovic gegen Sampdoria Genua um den Aufstieg in die Champions League

Genua/Bremen - Nach der 1:4-Pleite bei Hoffenheim am Wochenende muss Werder Bremen am Dienstag den bitteren Meisterschafts-Auftakt vergessen und den Einzug in die Champions League perfekt machen. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel gegen Sampdoria Genua hat die Elf von Thomas Schaaf dafür auch keine schlechten Karten - trotz der Ausfälle von Hugo Almeida, Aaron Hunt und Naldo. Neben Sebastian Prödl darf sich mit Marko Arnautovic auch ein weiterer ÖFB-Teamspieler Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen.

Arnautovic wurde am Samstag in der 24. Minute für den am Oberschenkel verletzten Portugiesen Almeida eingewechselt und dürfte diesmal erste Wahl sein. Sebastian Prödl ist in der Defensive für den langzeitverletzten Naldo gesetzt. Am Montag wurde zudem klar, dass auch Offensivkraft Hunt wegen eines grippalen Infekts passen muss. "Das sind herbe Verluste", sagte Clubchef Klaus Allofs. Und Schaaf kommentierte: "Das tut uns weh."

"Das Ergebnis haben wir uns versaut"

Kapitän Torsten Frings ist sich sicher: "Wir sind die bessere Mannschaft." Die Ausgangslage ist für den Mittelfeldspieler klar: "Wir haben einen kleinen Polster, den müssen wir verteidigen." Vor Werder liegt durch den späten Gegentreffer im Hinspiel noch ein hartes Stück Arbeit. "Das Ergebnis haben wir uns versaut, wir können uns nicht ausruhen", erklärte Clemens Fritz mit Blick auf die Europapokal-Arithmetik. Schon bei einem 2:0 der Genuesen wäre Werder ausgeschieden und dürfte nur in der finanziell und sportlich deutlich weniger attraktiven Europa League spielen.

Neben Werder und Salzburg, das in Tel Aviv antritt, kämpfen am Dienstag weitere sechs Teams um ihr Ticket für die Gruppenphase. RSC Anderlecht geht mit einem 2:2 ins Heimspiel gegen Partizan Belgrad, der moldawische Vertreter, Sheriff Tiraspol (gegen FC Basel), sowie der FC Sevilla (gegen SC Braga) müssen zu Hause jeweils ein 0:1 wettmachen. (APA)

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    Schaaf und Allofs blicken in Richtung Champions League

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