Constantia Packaging operativ gut unterwegs

16. August 2010, 10:55
posten

Umsatz im ersten Halbjahr plus 16 Prozent, Ebit plus 29 Prozent

Wien - Der (noch) börsenotierte Verpackungskonzern Constantia Packaging hat im ersten Halbjahr 2010 deutlich mehr Umsatz und Ebit gemacht, meldet wegen höhere Steuerforderungen aber einen um 12 Prozent gesunkenen Periodengewinn. Für das Jahr 2010 gab sich der Konzern am Montag "zurückhaltend optimistisch" und sprach von einem "unsicheren Umfeld".

Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 981,3 (847,0) Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 29 Prozent auf 103,0 (79,7) Mio. Euro zu. Das Periodenergebnis nach Minderheitsanteilen sank um 12 Prozent auf 36,2 (41,1) Mio. Euro.

"Anhaltende Finanzmarktturbulenzen, hohe Staatsverschuldungen, einschneidende staatliche Sparpakete und die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit lassen wenig Hoffnung auf positive Impulse aufkommen", schreibt das Unternehmen in seinem Quartalsbericht. Für das Gesamtjahr sei man "zurückhaltend optimistisch". Erweiterungsinvestitionen sind kaum geplant, bei Investitionen liegt der Schwerpunkt auf effizienz- und qualitätssteigernden Vorhaben.

Die Eigenkapitalquote sank geringfügig auf 40,2 Prozent, nach der Übernahme des kroatischen Papiererzeugers Belisce stieg die Anzahl der Mitarbeiter um 29 Prozent auf 9.276 Personen.

Bei der Constantia Packaging läuft gerade ein "Squeeze out" der Minderheitsaktionäre, der Verpackungskonzern war im Juni zu 91 Prozent von der JP Morgan nahestehenden Finanzgesellschaft One Equity Partners (OEP) übernommen worden. (APA)

Share if you care.