Natur wird noch Jahrzehnte unter Ölkatastrophe leiden

5. August 2010, 12:49
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Leiterin der US-Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA) befürchtet lange andauernde Auswirkungen

Washington - Auch wenn die sprudelnde Ölquelle im Golf von Mexiko nun verschlossen scheint, die Auswirkungen der bisher schlimmsten Ölpest der Geschichte bleiben immens: Die Verschmutzung wird sich nach Ansicht der Leiterin der US-Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA), Jane Lubchenco, noch Jahrzehnte lang auf die Tierwelt auswirken.

Als Beispiel führte sie den Blauflossen-Thunfisch an, der sich gerade in der Brutzeit befinde. Vermutlich seien Eier und Larven, die der Ölpest ausgesetzt seien, zerstört oder stark beschädigt worden, sagte Lubchenco am Mittwoch in Washington.

Der Ölkonzern BP hatte zuvor erklärt, das Ölleck sei nach mehr als drei Monaten erfolgreich mit Schlamm abgedichtet worden. Das Unternehmen sprach von einem Meilenstein im Kampf gegen die größte Ölpest in der US-Geschichte. (red/APA/apn)

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    Nicht nur unter der Wasseroberflächen sind die Nachwirkungen der Ölpest auf die Natur katastrophal.

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