Pearson rechnet mit anhaltend sinkendem Werbeaufkommen bei "FT"

22. April 2003, 18:54
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Als Folge des Irak-Kriegs - Märzzahlen rückläufig

Die Pearson plc, London, rechnet mit einem weiterhin sinkenden Werbeaufkommen bei ihrer wichtigsten Zeitung, der "Financial Times" ("FT"). Der CEO des Verlags, Olivier Fleurot, führt den Trend auf die Folgen des Irak-Krieges zurück. Die Märzzahlen seien rückläufig, sagte er am Dienstag. Jedoch sei die gesamte Auswirkung des Konfliktes auf die Schaltung von Werbeanzeigen wohl erst im Mai und Juni sichtbar.

Anfang März hatte Pearson mitgeteilt, sie sehe bei den Werbeeinnahmen der "FT" keine Wende. Diese waren bereits 2002 um mehr als 23 Prozent zurückgegangen.

Ein Analyst meinte, er rechne für das erste Halbjahr 2003 nochmals mit einer Verringerung der "FT"-Werbeeinnahmen von ungefähr zehn Prozent. Dennoch hofft Fleurot, dass Auftraggeber, die angesichts des Irak-Krieges vor einer Schaltung von Werbeanzeigen im März abgesehen hatten, diese im April, Mai oder Juni nachziehen. (APA/vwd)

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