Der Modus

21. April 2004, 14:19
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Die ersten drei Mannschaften jeder Gruppe steigen in die Zwischenrunde auf und nehmen die Punkte der Spiele gegen die Mit-Aufsteiger mit. Aus den zwei Zwischenrunden-Gruppen qualifizieren sich jeweils die besten vier Mannschaften für das Viertelfinale, das im k.o.-System gespielt wird.

Die vier Gruppenvierten der Vorrunde spielen in Tampere eine Abstiegsrunde. In dieser werden zwei Absteiger aus Europa ermittelt, die bei der WM 2004 in Tschechien durch Kasachstan und Frankreich (Sieger Division I-Turniere) ersetzt werden. Ein Fernost-Vertreter hat bis 2005 (in Wien und Innsbruck) einen Fixplatz bei der A-WM. Sollte Japan beispielsweise den 16. und letzten Platz belegen, würden die Mannschaften auf den Rängen 14 und 15 absteigen müssen und Japan in die Fernost-Qualifikation.

Bei Punktegleichheit von zwei oder mehreren Mannschaften in der Vor-, Zwischen- oder Relegations-Runde gelten zunächst die Duelle gegeneinander, danach Tordifferenz aller Spiele und Anzahl der erzielten Tore. Bei Gleichheit aller Kriterien folgen "Game Winning Shots" (Penalty-Schießen).

Drei Modus-Änderungen gegenüber dem Vorjahr, die vorerst nur für diese WM gelten:

  • Mannschaften, die sich für die Zwischenrunde qualifizieren, dürfen zwei weitere Spieler nachnominieren. Der Kader umfasst dann 25 Spieler, auf dem Spielbericht dürfen aber unverändert nur zwei Torhüter und 20 Feldspieler aufscheinen. Die Regel 701, wonach Mannschaften für die Finalrunde (ab Viertelfinale) fünf Spieler nachholen dürfen, wurde ausgesetzt.

  • Steht es in k.o.-Spielen (ab Viertelfinale) nach 60 Minuten Unentschieden, gibt es eine maximal 20-minütige "Sudden Victory Overtime". Fällt da kein Tor, folgt ein Penalty-Schießen.

  • Die Verlängerung wird (wie in der NHL) mit nur je vier Feldspielern pro Mannschaft gespielt.(APA)

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