" Das erste Tor war Gold wert"

4. August 2010, 22:47
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Huub Stevens (Salzburg-Trainer): "Wenn man gegen eine so gute Mannschaft 4:1 gewinnt, muss man zufrieden sein. Am Anfang hat es nicht danach ausgesehen, zur Pause hätte es auch 2:2 oder 3:3 stehen können. Auch Nikosia hat am Anfang sehr gut gespielt. Bei bestimmten Spielern hat man gesehen, dass sie noch nicht bei 100 Prozent sind. Aber wir sind auf dem Weg und machen Schritte. Einen Wunschgegner für das Play-off habe ich nicht. Aber es wäre gut, nicht so weit reisen zu müssen."

Dietmar Beiersdorfer (Salzburg-Sportdirektor): "Selbstverständlich war heute ein bisschen Druck drauf, das hat man auch am Anfang des Spiels gesehen. Mit zunehmender Zeit und auch mit den Toren sind wir dann sicherer geworden. Das war schon wichtig für uns, wir sind jetzt zumindest in der Europa League und haben die Chance auf die Champions League. Da werden wir alles reinlegen, aber jetzt müssen wir erst einmal schauen, dass wir auch in der Meisterschaft in die Spur kommen."

Gerhard Tremmel (Salzburg-Torhüter): "Es stand heute viel auf dem Spiel. Die Ausgangsposition war keine einfache für uns. Wir waren am Anfang vielleicht etwas nervös, im Lauf des Spiels hat sich das dann aber gelegt. Wir haben dann noch eine super erste Hälfte gespielt und damit die Vorentscheidung geschafft. Wir haben das gezeigt, was wir in den letzten Spielen vielleicht haben vermissen lassen - den Zug zum Tor. Im Finish haben wir das Spiel dann routiniert nach Hause gespielt."

Jakob Jantscher (Salzburg-Mittelfeldspieler): "Natürlich ist es für uns sehr gut gelaufen. Das erste Tor war Gold wert, wir haben 90 Minuten eine große Leistung geboten. Man kann jetzt nicht großartig darüber diskutieren, ob wir gut drauf sind oder nicht. Wir stehen am Anfang der Saison, also können wir noch nicht bei 100 Prozent sein. Wenn wir aber so eine Leistung wie heute abrufen, dann ist auch im Play-off etwas drinnen."

Franz Schiemer (Salzburg-Doppeltorschütze): "Wir sind alle sehr happy. Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Nach dem 1:0 hat sich der Knoten gelöst, das hat die Wende im Spiel eingeleitet. Einmal habe ich bei der Austria international einen Doppelpack gemacht, so etwas merkt man sich bis zum Ende der Karriere. Die Gegner werden jetzt keinesfalls leichter, es sind schon einige sehr gute Kaliber dabei. Wir haben jetzt aber das Selbstvertrauen für die kommenden Spiele."

Panagiotis Lemonis (Omonia-Trainer): "Bis zum 2:0 haben wir das Spiel beherrscht. Wir haben es allerdings verabsäumt, ein Tor zu machen. Es ist nun einmal Tatsache, dass im Fußball die Tore zählen. Das 2:0 war vorentscheidend, nach dem 3:0 hatten wir keine Antwort mehr. In so einer schwierigen Situation kann man die Teams sehen, die Charakter haben. Wir müssen jetzt in die Europa League. Wenn man 1:4 verliert, braucht man nicht zu fragen, wer die bessere Mannschaft ist. Salzburg war vor allem bei Standards besser als wir."

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