Erneuter Todesfall bei chinesischer Foxconn

21. Juli 2010, 09:16
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Wiederholte Kritik an Arbeitsbedingungen an Auftragsfertiger für internationalen Elektronik-Multis

Peking - Ein Mitarbeiter des chinesischen Elektronik-Herstellers Foxconn ist in Südchina aus bisher ungeklärter Ursache aus dem sechsten Stock eines Wohngebäudes zu Tode gestürzt. Die Polizei habe die Ermittlungen beim Foxconn-Tochterunternehmen Chimei Innolux in Foshan aufgenommen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag. Foxconn hatte erst im Juni nach zehn Selbstmorden in seinen Fabriken die Löhne angehoben.

Die Fälle warfen ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen bei dem taiwanischen Unternehmen, das unter anderem für Apple das iPhone zusammenbaut, aber auch als Auftragsfertiger für die US-Computerfirma Dell, die japanischen Elektronik-Konzerne Sony und Nintendo produziert. Nach Angaben von Foxconn-Mitarbeitern sind dort 24-Stunden-Schichten ohne Pause keine Seltenheit. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 800.000 Menschen. (APA/Reuters)

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