Auftragsboom für Wien-Aspern

27. Juni 2010, 11:00
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Mit dem Opel-Werk geht es wieder aufwärts. Verhandelt wird über die Einführung des Samstag als normalen Arbeitstag

Wien - Mit dem österreichischen Opel-Werk in Wien-Aspern geht es wieder bergauf. Für heuer werde ein Zuwachs im zweistelligen Prozentbereicht erwartet, so Werkssprecherin Elisabeth Schuller laut einem Vorabbericht des am Montag erscheinenden Wirtschaftsmagazins "trend". Gegenüber den 1,061 Millionen Motoren und Getriebe des Vorjahres wären das um mindestens 100.000 Stück mehr.

Die Auftragslage sei so gut, dass zur Stammbelegschaft von 1.800 Mitarbeitern nun auch laufend neue Leiharbeiter aufgenommen werden. Dem Vernehmen nach liege der Leiharbeiterstand derzeit bei 250 und soll bis Ende Juni auf 290 ansteigen.

Auch über die Einführung des Samstag als normalen Arbeitstag wird laut Magazinbericht derzeit verhandelt. Dies sei Bestandteil des Mitarbeiterbeitrags von EU-weit 265 Millionen Euro, den die Mitarbeiter zur Sanierung von Opel leisten wollen. Die Wiener werden davon 10,6 Millionen schultern, über verschiedenste Schichtmodelle, die Streichung von Sozialleistungen und eben die Einführung des Samstag als Arbeitstag. In diesen Tagen soll die Abmachung unterzeichnet werden. (APA)

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    Auch die Wiener Mitarbeiter müssen ihren Beitrag zur Sanierung von Opel leisten.

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