Zufallsentdeckung einer Siedlung amerikanischer Ureinwohner in Illinois

21. April 2003, 16:04
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1200 Jahre alte "Schlüssellochhäuser", steinerne Pfeilspitzen und Töpferscherben

Damiansville - Im US-Staat Illinois sind bei Erdarbeiten die Reste einer rund 1.200 Jahre alten Siedlung amerikanischer Ureinwohner gefunden worden. Archäologen fanden rund 55 Kilometer östlich von St. Louis mehrere hundert steinere Pfeilspitzen, Scherben von Töpferwaren und die Reste von Häusern einer kleinen Siedlung. Dabei scheint es sich um so genannte Schlüssellochhäuser zu handeln. Der runde Wohnraum wird dabei über einen langen, überdachten Eingang erreicht, was an ein Schlüsselloch erinnert.

Die Siedlung liegt auf einem Hügel, dessen Erde jetzt als Füllmaterial beim Straßenbau verwendet und abgetragen werden sollte. (APA/AP)

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